Umbau der Luceplan Titania Leuchte auf LED

Seit längerem habe ich die Luceplan Titania Leuchte, lediglich das 150 oder 205 Watt Halogen-Leuchtmittel ist nicht mehr zeitgemäß und ich wollte es schon seit längerem durch LED ersetzen, allerdings fand ich bisher keinen geeigneten Ersatz. E27 Leuchtmittel hatten zu wenig Lumen und Selbstbaulösungen mit LED-Modulen waren zu klobig.

Erst seit einiger Zeit gibt es von Osram ein R7s LED-Leuchtmittel mit 17,5 Watt und 2452 Lumen. In der Praxis ist es vergleichbar bis etwas heller als 150W Halogen mit 2870 Lumen.

Von der Größe passt das R7s Leuchtmittel in den Hohlraum, lediglich die Fassung muss umgebaut werden. Dazu wird eine R7s-Fassung mit Befestigungsmuttern, etwas Aluprofil und handwerkliches Geschick benötigt. Mit den Alu-Profile werden die Fassungen gegen die Rippen gedrückt, sodass keine Veränderungen oder Befestigungen an der Titania benötigt werden.

Benötigt wird etwas Alu-Profile 2*20mm oder ähnlich. In 2 Stücke a 60mm Länge je ein Loch bohren (bzw. mehrere kleinere Löcher bohren und in 'Form' feilen) zur Befestigung der Fassung. Die Löcher müssen 5mm oberhalb der Mitte sein, da beim LED-Leuchtmittel die Halterung nicht symmetrisch ist. An den Enden die Profile mittig je ca. 6mm tief einsägen, damit sie von den Querrippen gehalten werden können.

Das Einsetzen der hinteren Fassung an der 5. Rippe (von der Mitte aus gesehen) ist etwas fummelig, da man kaum dort hin kommt. Zudem sind die 60mm zu hoch, sodass die Fassung an der 4. Rippe eigentlich nicht vorbei passt. Statt sie zu kürzen ist es besser sie oben 2-3mm tiefer einzusägen und sie schräg einzuführen, sodass sie zuerst oben zwischen 4. und 5. Querrippe sitzt, dann passt sie auch unten an der 4. Rippe vorbei und kann abgesenkt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Fassung nicht mehr herausfällt.

Zum Schluss Strom anschließen und mit Gegengewichten die Leuchte ausrichten, da die Aufhängung für das nicht-mittige Halogen-Leuchtmittel ausgelegt war.

Vorher
Alu-Profile
Fassung
Fassung eingebaut
Nachher

© Kai Morich 2019